Woran denkst du, wenn du die Schlagworte Medien und Ökonomie hörst? An die Finanzierung von Zeitungen, TV und Rundfunk? An die sich verdichtende Marktkonzentration? Verrate es uns und mach mit beim Essay-Wettbewerb zum Thema „Medien und Ökonomie"!
Titelsterben, Kürzungen, Outsourcing: Verlage reagieren auf die Krise am Ende des Jahrzehnts genauso wie auf die am Anfang und verschärfen damit den Zeitdruck für Medienmacher. Recherche, Wahrheitsgehalt und Nachrichtenwert bleiben auf der Strecke und die Qualität der journalistischen Arbeit leidet unweigerlich. Hinzu kommen Anzeigen- und Auflagenverluste, vielleicht sogar selbst verschuldet. Doch statt mit neuen Konzepten zu punkten und sich dem Zeitgeist zu stellen, verlieren sich viele Medienschaffende, Verleger und Politiker in sentimentalen Worten.
Genug der Nostalgie und des Selbstmitleids. In turbulenten Zeiten des Umbruchs sind Taten gefragt. Medien und Ökonomie heißen deshalb die Schlagworte für die Jugendmedientage 2010, Deutschlands größtem Nachwuchsmedienmacher-Kongress, bei dem Trends aufgespürt und gesellschaftliche Veränderungen, die hinter Oberflächenphänomenen wie Social Network-Plattformen stehen, benannt werden sollen. Vom 14. bis 17. Oktober 2010 diskutieren 500 junge Medienmacher in Symposien und bei Erzählcafés: „Mehr als 140 Zeichen – Medien und Ökonomie“. Sie lernen die Medienlandschafts München kennen, erhalten die Möglichkeit, sich mit Profijournalisten und Vertretern aus der Wirtschaft, Politik und Kultur zu vernetzen und probieren sich selbst in Workshops aus.
Doch woran denkst du, wenn du die Schlagworte Medien und Ökonomie hörst? An die Finanzierung von Magazinen, Zeitungen, Fernseh- und Rundfunksendern oder Onlineplattformen? An die sich immer weiter verdichtende Marktkonzentration? An sich immer schneller verbreitende Informationen? Möglicherweise sogar an die eigene Vermarktung?
Wir, die Jugendpresse Deutschland und die Junge Presse Bayern, rufen dich und deine jungen Nachwuchsredakteure im Alter von 16 bis 27 Jahre dazu auf, Gedanken zum Thema „Medien und Ökonomie – Über die Zukunft des Journalismus‘“ zu machen und diese in einem Essay umzusetzen. Die Länge des Textes sollte eine DinA4-Seite nicht überschreiten. Einsendeschluss ist der 22. August. Eine Jury bewertet die Einsendungen anschließend nach Qualität und Kreativität. „Dabei ist es wichtiger, quer zu denken und einen Aspekt gezielt tiefer zu betrachten, anstatt das Thema oberflächlich anzukratzen“, sagt Jugendmedientage-Sprecher Gerrit Bastian Mathiesen. Zu gewinnen gibt es ein Jahres-Abonnement der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ sowie für die Plätze zwei bis fünf Jahres-Abonnements von „ZEIT Campus“. Die besten Einsendungen werden bei den Jugendmedientagen 2010 präsentiert.




gerritbastian (sagte vor etwa 1 Monat)
Lieber idealic, es besteht durchaus die Freiheit, die Schriftgröße und die -art frei zu wählen. Allerdings sollte die Jury den Beitrag noch lesen können, wenn die DinA4-Seite ausgedruckt wird :)